Chronik
Geschichte der Schule Stahmeln
| bis 30.06.1898 | Stahmelner Schüler werden in der Wahrener Schule unterrichtet |
| am 02.10.1898 | Eröffnung der Schule Stahmeln |
| ab 1900 | So genannte Fortbildungsschüler (Lehrlinge) werden am Freitagabend und am Samstag unterrichtet |
| ab 1902 | Unterrichtszeiten werden festgelegt |
| ab 1907 | Pro Schulkind muss 3,60 Mk Schulgeld pro Jahr bezahlt werden (30 Pf. Pro Monat) |
| 1908 | Die Schule erhält einen eigenen Brunnen |
| 1909 | Das Gemeindeamt zieht in die Räume der Schule |
| 1912 | 168 Kinder besuchen die Stahmelner Schule |
| 1914 | In der Schulbücherei befinden sich etwa 100 Bücher. Auf dem Schulhof wird der Baum-Lehrpfad angelegt. |
| 1915 | Aus Lehrermangel werden 40 Kinder aus Lützschena aufgenommen. Die Lehrer sind zum Kriegsdienst frei gemacht. |
| 1919 | Die Eltern brauchen kein Schulgeld mehr bezahlen. Das Gemeindeamt zieht aus den Räumen der Schule, da ein 3. Unterrichtsraum benötigt wird. |
| ab 1920 | Die Stahmelner Kinder können in der Wahrener Schule an der Schulspeisung teilnehmen (Quäker-Speisung) |
| 1926 | 105 Schüler in der Stahmelner Schule |
| 1927 | Bau der Turnhalle Stahmeln |
| 1933 | Gründung eines Fördervereins |
| 1935 | Mühlenbesitzer Luckner spendet der Schule Schmalfilm-Vorführgerät |
| 1939/ 40 | Der Sportunterricht findet in der Wahrener Turnhalle, Am Meilenstein, statt. In der Stahmelner Turnhalle sind so genannte Ostarbeiterinnen (vorwiegend polnische Frauen) untergebracht |
| 1945 | Vor Ende des 2. Weltkrieges waren junge Flackhelferinnen im Raum 2 untergebracht. Durch Bombenangriffe waren die Fenster zersplittert und zum Teil mit Holzbrettern wieder zugenagelt. |
| 1946 | Aus der Stahmelner Mühle kommt der Weihnachtsmann mit einem Sack Weißbrot. Die Kinder essen vor Hunger gleich alle Brote auf. |
| 1947 | Jedes Kind erhält ab sofort das Schwarze Brötchen |
| 1950 | Der Steigerturm vom Schulhof wird abgerissen. Die Feuerwehr trocknete hier nach jedem Einsatz die Wasserschläuche. Das Toilettengebäude und das Schulhaus werden mit einem Zwischenbau verbunden. |
| 1962 | Musikschule „Ottmar Gerster“ nutzt am Nachmittag die Räume der Schule |
| 1970 | Bei der Restaurierung des Schulgebäudes werden die schönen Klinkersteine durch Putz verdeckt. |
| 1979 | Die Schule Stahmeln erhält den Namen: „Hans-Otto-Oberschule“ |
| 1992 | Das Sächsische Schulgesetz tritt in Kraft. Die Schule erhält den Namen Grundschule Stahmeln und es werden nur noch Schüler von Klasse 1-4 unterrichtet. |
| 1993 | Gründung des Fördervereins „Sonnenuhr“ Er unterstützt finanziell die Vorhaben der Schule |
| 1998 | 100-Jahr-Feier in der Grundschule Stahmeln |
| 2000 | Schließung der Grundschule Lützschena aufgrund geringer Schülerzahlen. Schüler aus dem Ortsteil Lützschena, Stahmeln und Wahren besuchen ab sofort die Grundschule Stahmeln |
| 2002 | Das Schulprogramm „Schule im kleinen Kreis“ wird durch die Schulkonferenz beschlossen. |
| 2003 | Eröffnung der Schulbücherei ( 2000 Exemplare) Die Nebenstelle am Windmühlenweg in Lützschena, wird eröffnet. 2 Klassen werden dort unterrichtet, da die Klassenräume in der Grundschule Stahmeln nicht mehr genügen. |
Aktualisiert ( Donnerstag, den 16. September 2010 um 15:45 Uhr )